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Suchbegriff: Swiss Re

Die Preise für Rückversicherungen sind weltweit deutlich rückläufig, mit Rückgängen von bis zu 20 % in Europa und der Schweiz. Während dies Schweizer Erstversicherern wie Zurich und Helvetia durch günstigere Konditionen zugutekommt, sehen Rückversicherer wie Swiss Re sich mit düsteren Aussichten konfrontiert. Der zunehmende Wettbewerb durch Pensionsfonds und Private-Equity-Fonds, die Katastrophenanleihen einsetzen, erhöht den Druck auf die Branche, was durch die geringe Zahl schwerer Katastrophenereignisse noch verstärkt wird.
Drei Schweizer Unternehmen – Roche, Nestlé und Novartis – gehören zu den 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Der Gesamtmarktwert der Top 100 erreichte einen Rekordwert von 54,4 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 23 % gegenüber 2024 entspricht. Roche und Novartis verbesserten ihre Platzierungen, während Nestlé leicht zurückfiel. Die USA dominieren mit 60 Unternehmen in den Top 100, während die Schweiz sich den vierten Platz mit Deutschland und Frankreich teilt. Der KI-Boom trug erheblich zum Wachstum des Gesamtmarktwerts bei.
Schweizer Versicherungsaktien erleben einen schwachen Start ins Jahr 2026 und brechen damit ihr historisches Muster einer starken Januar-Performance aufgrund von Dividendenzahlungen. Der Sektor sieht sich mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen über dem historischen Durchschnitt konfrontiert, während Rückversicherungsunternehmen wie Swiss Re zusätzlich unter dem Druck sinkender Prämienpreise und konservativer Gewinnziele stehen. Die Analystenbewertungen sind überwiegend negativ mit Untergewichtungsempfehlungen, obwohl die langfristigen Fundamentaldaten und attraktiven Dividendenrenditen geduldigen Anlegern eine gewisse Unterstützung bieten.
Die Aktie der Münchener Rück ist aufgrund der verschlechterten Aussichten, einschließlich einer gesenkten Umsatzprognose und rückläufiger Rückversicherungspreise in ihrem Kerngeschäft, gesunken. Das Unternehmen verzichtet auf weniger profitables Geschäft, und Branchenprognosen deuten auf einen anhaltenden Preisverfall hin, von dem die Münchener Rück und Wettbewerber wie Swiss Re und Hannover Rück betroffen sind. Zusätzliche Unsicherheit ergibt sich aus dem bevorstehenden Wechsel des CEO von Joachim Wenning zu CFO Christoph Jurecka im Januar 2026, obwohl kein Strategiewechsel erwartet wird.
Bondaval, ein Kredit-Fintech-Unternehmen, ist eine globale Partnerschaft mit Swiss Re Corporate Solutions eingegangen, um eine datengesteuerte Kreditrisikolösung zu lancieren. Die Zusammenarbeit kombiniert die Versicherungskapazität und das Risikotransfer-Know-how von Swiss Re mit der Technologieplattform von Bondaval, um innovative Kreditversicherungspolicen und Zahlungsausfallgarantien anzubieten. Die Partnerschaft ermöglicht eine Expansion in die Märkte Großbritanniens, der EU, der USA und Kanadas, wobei die Policen ab Januar 2026 über Maklernetzwerke erhältlich sind.
Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Freitag mit einer gemischten Performance der wichtigsten Aktien niedriger. Amazon übertraf die Erwartungen aufgrund des starken AWS-Wachstums, während mehrere Schweizer Unternehmen positive Quartalsergebnisse meldeten. Der Goldpreis erholte sich über 4.000 $, und die Inflation in der Eurozone ging zurück. Der Artikel behandelt verschiedene Wirtschaftsindikatoren, darunter Unternehmensgründungen, Einzelhandelsumsätze, Mietpreise und Zentralbankprognosen für mehrere europäische Länder.

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